„Hallo Korea 2026“ bringt ein Stück koreanische Kultur nach Berlin

Viele Programmpunkte sorgen für ein abwechslungsreiches Event.

Mit „Hallo Korea 2026 – bunt & nah“ läuft in Berlin derzeit eine Veranstaltungsreihe rund um koreanische Kultur. Noch bis zum 22. Oktober stehen beim Koreanischen Kulturzentrum verschiedene Themenwochen auf dem Programm. Nach Veranstaltungen zu Tradition und regionaler Kultur geht es in den kommenden Wochen unter anderem um koreanisches Essen, Literatur, K-Contents und K-Beauty. Den Abschluss übernimmt die koreanische Sopranistin Sumi Jo mit einem Konzert in der Berliner Philharmonie.

Von Chuseok bis koreanischer Literatur

Aktuell dreht sich bei „Hallo Korea 2026“ vieles um Hansik, also die koreanische Esskultur. Am 26. September öffnet das Koreanische Kulturzentrum am Leipziger Platz seine Türen und beschäftigt sich mit Bräuchen rund um Chuseok, das koreanische Erntedankfest. Geplant sind unter anderem Workshops, bei denen Besucher traditionelle Motive und Handwerk kennenlernen können. Der Eintritt ist frei, für die einzelnen Workshops ist allerdings eine Anmeldung vorgesehen.

Ab dem 28. September folgt der nächste Schwerpunkt mit Literatur und K-Contents. Am 7. Oktober richtet sich das Programm „Es war einmal…“ mit dem koreanischen Märchen „Heungbu und Nolbu“ speziell an Schulklassen. Einen Tag später stehen gleich zwei weitere Termine an: eine Veranstaltung zu Südkorea auf der Frankfurter Buchmesse 2026 sowie die „Korean Literature Night“ mit den Schriftstellerinnen Kim Cho Yeop und Cheon Seon-ran. Am 9. Oktober folgt ein Buchgespräch mit Kang Jiyoung zu „Die talentierte Frau Shim“.

K-Beauty übernimmt die letzte Themenwoche

Vom 12. bis 22. Oktober steht anschließend K-Beauty im Vordergrund. Über diesen Zeitraum läuft die „K-Beauty Week“, zu der auch ein eigener Open Day gehört. Dieser findet am 17. Oktober im Koreanischen Kulturzentrum statt. Das Kulturzentrum kündigt dafür unter anderem verschiedene Erlebnis- und Präsentationsstände rund um koreanische Beauty-Produkte an.

Damit deckt „Hallo Korea 2026“ bewusst mehr als nur einen Teil der koreanischen Popkultur ab. Die Reihe begann bereits am 31. August und verbindet über mehrere Wochen traditionelle Kultur mit Essen, Literatur, modernen koreanischen Inhalten, Beauty und Musik.

Sumi Jo beendet „Hallo Korea 2026“

Zum Abschluss geht es am 22. Oktober in die Philharmonie Berlin. Dort steht ab 20 Uhr das Konzert „Sumi Jo – Mad for Love“ auf dem Programm, mit dem Sumi Jo zugleich das 40-jährige Jubiläum ihres internationalen Operndebüts feiert. Begleitet wird die Sopranistin von Tenor Sungho Christian Kim, Geigerin Lidia Baich und Pianist Andrey Vinichenko.

Das Programm verbindet europäische Opern- und Konzertmusik mit koreanischen Werken. Geplant sind unter anderem Stücke von Gaetano Donizetti, Antonio Vivaldi, Franz Lehár und Johann Strauss sowie koreanische Kompositionen von Geung-Su Lim, Nanpa Hong und Heung-Ryeol Lee. Tickets für das Konzert sind derzeit ab 35,15 Euro erhältlich.

„Hallo Korea 2026 – bunt & nah“ läuft noch bis zum 22. Oktober. Die einzelnen Veranstaltungen finden je nach Programmpunkt an unterschiedlichen Orten statt, ein großer Teil des Programms wird im Koreanischen Kulturzentrum am Leipziger Platz in Berlin angeboten.

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